Dreimal schwarzer Kater. Schwarze Katze in diesem Fall. Diese Katze nämlich soll das Rathaus im niederländischen Dokkum unter Wasser gesetzt haben. Und das kam, wie der dortige Heimatsender berichtet, so: Die Katze störte bei Renovierungsarbeiten des genannten Rathauses, weshalb man, weil man ihrer nicht habhaft werden konnte, die Renovierungsarbeiten unterbrach, wohl in der Hoffnung, die Katze würde das Gebäude dann verlassen. Was aber tat die Katze? Vermutlich verärgert über das abrupte Ende des amüsanten Katz-und-Handwerkerspiels drehte sie einen Wasserhahn auf, flutete das Gebäude und verursachte einen Schaden von 325 000 Euro. Soweit die Erklärung der Dokkumer.
Ich habe die Sache mit Hektor, dem Riesenschnauzer von Grömelings im dritten Stock erörtert. Hektor kennt sich mit Katzen aus (er jagt die Katzen von Rebmanns und Huflands aus dem Gartenhaus), und er reagierte skeptisch. Katzen seien bekanntlich wasserscheu. Eher wahrscheinlich sei es also, dass die Katze den Wasserhahn zugedreht habe, den jemand anders aufgedreht haben müsse.
Dies als kleine Hand – sorry, Pfotenreichung für die zur Schadensregulierung herangezogene Versicherung.
UdM