SCHLACHTFEST

Vergangene Woche fand in der südchinesischen Stadt Yulin das traditionelle Schlachtfest zu Ehren des Hundes statt. Hunde werden dabei dadurch geehrt, dass sie geschlachtet und danach verzehrt werden. Mehr als 10.000 Tiere müssen dabei daran glauben.

Viele werden angeblich zu Tode geprügelt oder ins Wasser geworfen, weil die Angst die Tiere besonders schmackhaft mache. Die Veranstaltung hat Tradition, lässt sich über Jahrhunderte bis zur Ming-Dynastie zurückverfolgen und heißt wohl auch deshalb Festival.
In unseren Breiten heißt so eine Veranstaltung Schlachtfest und statt Hunden werden Ferkel, Ochsen, Hühner oder Enten geschlachtet. Lebendig ins kochende Wasser kommen nur Hummer, aber die gibt es weniger beim lokalen Schlachtfest. Für Vegetarier dürfte es keinen großen Unterschied machen, welche Spezies dem menschlichen Verzehr zugeführt wird, und „bei lebendigem Leib“ werden bei uns nicht nur Hummer gekocht, sondern – im Fall von Austern – direkt verzehrt. So ist das mit Traditionen, die einen haben diese, die anderen jene. Bei uns ist der Verzehr von Hundefleisch verboten und auch in China gibt es Bestrebungen mit der Tradition zu brechen.
HR

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