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„Der Fotograf von Auschwitz“

Gestern lief in der ARD „Nackt unter Wölfen“. Respektabel, nicht wirklich überzeugend in der Kombination von dokumentarischem Material und Inszenierung, mit starken Momenten, aber insgesamt, mit Ausnahme der Szenen mit dem Kind, wenig emotional.


Ganz anders eine Biographie, die zwei italienische Journalisten und Historiker geschrieben haben und die letztes Jahr in deutscher Übersetzung im Karl Blessing Verlag erschienen ist: „Wilhelm Brasse – Der Fotograf von Auschwitz“.
Ja, wir haben das alles schon einmal gelesen, gesehen, gehört – mehr als einmal. Aber aus der Perspektive dieses KZ-Häftlings, der das Grauen dokumentieren musste um zu überleben, werden Brutalität und Banalität dieses System der Vernichtung und der Menschen die es betrieben, erschütternd deutlich. Und es sind die Details, die einen schaudern lassen. Keine leichte Lektüre.

hr

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