DER LESEHUND

 

Im Mediendienst „turi“ wird ein Hund in einer Bücherei gezeigt, über ein Buch gebeugt, dessen Schrift er – selbst wenn er könnte und wollte – nicht zu lesen vermöchte, weil ihm die Zotteln über die Augen hängen. Der Hund soll Kindern mit Leseschwäche die Angst vor dem Lesen nehmen, indem sie dem Hund laut vorlesen.

Die Idee kommt aus den USA. In Deutschland gibt es inzwischen 80 solcher Hunde. Ein Professor der Frankfurter Goethe-Universität bewertet das Projekt „als eine gute Sache“. Wie die Hunde es bewerten, wissen wir nicht. Auf jeden Fall soll künftig auch in Kindergärten den Hunden vorgelesen werden.

Am Wochenende werde ich ausprobieren, wie Dina auf mein Vorlesen reagiert. Anschließend kommen die Enkel dran, obwohl sie meines Wissens keine Leseschwäche haben. Mal sehen, was passiert! Aber: Aus welchen Buch wird vorgelesen? Aus einem Buch über Hunde? Über Hunde und Katzen? Über Hunde, Katzen und Menschen?

Sollen wir – nach einem gelungenen Testlesen – Dina zum Lesehund ausbilden lassen und mit ihr durch die Kitas der Region ziehen? Benötigen wir dafür eine Genehmigung? Was passiert, wenn ein Kind eine Leseschwäche und gleichzeitig Angst vor Hunden hat? Sollten wir es dann vielleicht mit einer Katze versuchen? Oder mit einem Hamster? Oder

( Achtung!) mit einer Leseratte?

HR

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