ACH, HEIKO!

Auch Heiko Maas, von dem wir nicht genau wissen, auf Grund welcher Qualifikation er jetzt Außenminister ist (Saarländer allein reicht in diesem Fall nicht), hat sich zum Rücktritt von Mesut Özil und dessen Vorwürfen geäußert. Er glaube nicht, „dass der Fall eines in England lebenden und arbeitenden Multimillionärs Auskunft gibt über die Integrationsfähigkeit Deutschlands.“

Özil ist für ihn also nicht nur türkischer Herkunft, hat sich nicht korrekt vom türkischen Präsidenten distanziert, sondern mit ihm auch noch wahlwirksam fotografieren lassen. Er ist (unerhört!)  reich und lebt im Ausland.

Bevor das politisch ausgesprochen törichte Trikotmeeting mit Erdogan (in London!!!) stattfand, war der Fußballspieler aus Gelsenkirchen ein Musterbeispiel der deutschen Integrationsfähigkeit. Vorbei.

Dass er schon länger kritisiert wurde, weil er die Nationalhymne nicht lauthals mitsang, was zu früheren Zeiten auch deutsche Spieler nicht taten, dass er nach der Erdoganaffaire in den Stadien ausgepfiffen und verbal aufs bösartigste rassistisch beleidigt wurde, nur halb so schlimm. Ist ja Millionär und verdient in England sein Geld.

Wäre er ein armer deutsch-türkischer Kicker und würde in Saarbrücken spielen, dass wäre dann natürlich eine ganz andere Sache. Dann würde sich Heiko Maas so richtig aufregen!

H.R.

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