Journalistin mit Penis

Was ist das denn für eine Stellenanzeige: „turi2 sucht eine freie Journalistin, die ein gutes Gefühl für Sprache hat (notfalls auch einen Penis).“

Soll das witzig sein? Eine erweiterte Form von Gendermainstreaming? Eine Öffnung auch für transgender oder transsexuelle Bewerbungen? Lesen wir beim nächsten Mal, dass ein Journalist, notfalls auch mit Vagina in Frage käme? Lieber Peter Turi, was habt Ihr Euch denn dabei gedacht?

Dass die Journalistin, ob mit oder ohne Penis, „ein gutes Gefühl für Sprache“ haben soll, ist natürlich beunruhigend. Wenn nicht mal das zur Grundlage des Berufsstandes gehört und extra hervorgehoben werden muss!

Und für alle Journalistinnen, mit oder ohne männliches Geschlechtsteil, die sich jetzt bewerben möchten: Es geht um die Übernahme von mindestens zwei Spät- und Nachtschichten pro Woche für immerhin 20€ pro Stunde (vermutlich auf Rechnung). Bewerbungen an post@turi2.de

P.S.

Lese gerade bei turi und twitter, dass der Job vergeben ist – an eine Journalistin (keine Details!).

hr

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