Hundebriefe (Neustart) 14.10.2015

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Lieber Ulrich,

die Frage, wie Emma unseren neuen Hund finden wird, hatte ich noch gar nicht berücksichtigt. Hätten wir sie vielleicht doch einbeziehen sollen? Und was ist mit Dir, dem Hundespaziergangsfreund? Aber machen wir die Sache nicht komplizierter als sie ist, sie war ohnehin kompliziert genug. Also, wir haben einen Welpen gefunden und das ging so:

Nachdem wir die Nase voll hatten von Vertröstungen, hinhaltenden Befragungen zu Wohn- und Lebensumständen, wir ja ohnehin nicht auf einen bestimmten Hund festgelegt waren, sondern nur auf einen Hundetypus (familienfreundlich, nicht doof, nicht aggressiv. mittelgroß usw.), habe ich im Internet einfach mal eingegeben: „Wurferwartung, Brandenburg, Collie, Berner Sennenhund, Labrador, Mix“. Herauskam u.a. eine Meldung aus Potsdam von einem Colliewurf, aus dem noch eine Hündin zu vergeben war.

Anruf: „Welpe leider gerade weg, aber bei einer befreundeten Züchterin in Brandenburg, da gibt es noch drei. Einer reserviert für die Tochter, zwei noch frei, beide sehr hübsch, schnell anrufen.“ Nächster Anruf: „Ja, zwei sind noch da. Einfach vorbeikommen: Shelties vom Birkenwappen.“ Glück, Begeisterung, Fotos angeschaut und plötzlich lauter Shelties gesehen.
Neue Suche. „Collies aus dem Orankegarden“ am Rand von Berlin. Neuer Anruf, dieses Mal antwortet ein Mann: „Ja, es gibt noch zwei Mädels, kommen Sie vorbei.“ Es waren die selben „Mädels“, denn Züchterin und Züchter sind ein Paar. Entspannung! Besichtigung Samstag.

Um es kurz zu machen: wir wurden in Schönwalde von einer freundlichen Meute aus Shelties, Collies, jung und alt begrüßt. Wir haben die Mutter der Welpen kennengelernt, ein Foto des Vaters gesehen, fanden die Züchter symphatisch, kompetent, sozial engagiert und mit langer Erfahrung. Auf den websites sind ganze Hundezüchterleben zu studieren. Uns sind, wie Du dir denken kannst, Stammbäume nicht wichtig, aber wenn es denn einen gibt!

Unser künftiges Familienmitglied stammt aus dem H-Wurf von Pinou und Hrima (es wird ihr letzter sein, dann geht sie “in Rente“), hieß Hekla und wurde schon wenige Stunden später von uns in Dina umbenannt. In den Papieren hat sie dann wahrscheinlich einen Doppelnamen: Dina Hekla aus dem Orankegarten, gezeugt von Vater Pinou Rydeen Jalapeno und Mutter Hrima Ultra Fantasy vom Adlerwappen.
Am Freitag holen wir Dina Hekla ab, haben unsere Terminkalender überarbeitet, lesen wieder Hundebücher, schauen im Blog nochmal nach, wie das mit Mika war, freuen uns und sind gespannt was tatsächlich auf uns zukommt. Die Teppiche werden jedenfalls schon mal eingerollt. Die Welpenkiste fehlt noch!

Bereite Emma schon mal vorsichtig darauf vor, dass da eine kleiner, neugieriger und energiegeladener Welpe demnächst auf sie zukommt.

Hj

 

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