Hundebrief 21.01.16

Lieber Ulrich!

Es war ein schöner Tag für einen Hundespaziergang im Schlosspark – Sonne, Schnee, freundliche Hunde, freundliche HundebesitzerInnen, kein Ordnungsamt unterwegs. Bis ich der Besitzerin eines Dalmatiners die Frage stellte, ob ihr Hund auch noch ein Welpe oder ein Wegläufer sei, weil er an der Schleppleine lief. Kein Welpe, kein Wegläufer, aber die Sorge, er könnte ins Gebüsch rasen und dort etwas fressen.

Nun kennen wir Hundebesitzer das zu Genüge, aber deswegen den Hund dauerhaft an der Schleppleine? Während wir sprachen kamen andere Hunde und Hundebesitzerinnen (um die Mittagszeit sind es überwiegend Besitzerinnen) dazu und erzählten, dass eine hundehassende Frau mit dem Fahrrad durch den Park fahre und Fleischbällchen mit Rasierklingen und Rattengift in die Büsche werfe, manchmal auch Schneckenkorn.

Leider sei es bisher nicht gelungen, sie zu stoppen. Jedenfalls gäbe es nur eines zu tun, wenn ein Hund einen der Köder gefressen habe, sofort zum nahegelegenen Tierarzt!

Der schöne Tag war nach diesen Berichten etwas weniger schön.

Hansjürgen

P.S.

Hast Du in der Süddeutschen die Berichte der Korrespondenten darüber gelesen, wie in anderen Hauptstädten der Welt mit der „Hundekotproblematik“ verfahren wird? Berlin ist nicht allein!

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