SCHWERER TRAUM

Bei Tiefdruck träume ich schwer. Oder auch schlecht, man könnte auch sagen, ich albträume. Mir träumte, ich hätte mit dem Minister gesprochen.

– Herr Minister, es hat sich herausgestellt, dass die gesetzliche Impfpflicht für das Personal im Gesundheitswesen bis zum 16.März nicht realisiert werden kann. Aus organisatorischen Gründen. Wäre es da nicht klüger gewesen, zuerst die organisatorischen Möglichkeiten zu prüfen und dann erst einen Termin gesetzlich vorzuschreiben, und droht dasselbe Problem nicht auch bei einer Allgemeinen Impfpflicht? Also sollten nicht erst die Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden, ehe man sie beschließt und auch schon einen Termine für das Inkrafttreten festlegt?

– Das wäre eine sehr also naive Herangehensweise. Ich werde Ihnen ein sehr einfaches Beispiel nennen. Sie kaufen sich einen Hund, weil Sie sich davon allerlei also Positives versprechen. Nun ist der Hund aber sehr ungehorsam, er beißt den Postboten und vergrault Ihre Freunde. Das erfahren Sie aber erst, wenn Sie sich den Hund angeschafft haben. Und so ist es auch mit der Impfpflicht. Egal ob wir uns hinterher über sie ärgern, oder ob sie organisatorisch überhaupt also umsetzbar, nützlich oder vielleicht vollkommen nutzlos ist, das also wissen wir erst, wenn wir sie haben.

– Ja, aber einen Hund kann ich doch nicht einfach wieder abschaffen, den hab ich dann für Jahre, vielleicht Jahrzehnte.

– Sehen Sie, und genauso ist es mit der also Impfpflicht, verstehen Sie was ich meine?

– Ich fürchte, ja.

Wie gesagt, es war nur ein schwerer Traum.

UdM

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