30.11.2015

Lieber Ulrich,

die Geschichte mit dem WC für alle Geschlechter hatte ich auch gelesen. Wenn ich Deinem Gedankengang folge, könnte das Land Berlin erhebliche Einsparungen erreichen, wenn grundsätzlich nur noch eine Toilette für alle Geschlechter vorgehalten würde. Schon allein die geringeren Putzkosten! Außerdem ließen sich die vielen defekten Schultoiletten einfacher sanieren, denn es wäre ja dann nur noch die Hälfte.

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Hundebrief 27.11.15

Lieber Hansjürgen,

Staatssekretäre und – innen stehen ja meist ein wenig im Schatten der Minister oder Senatoren denen sie beigeordnet sind. Sie machen die Arbeit und die Minister oder Senatoren (beides ebenfalls in weiblicher Form möglich) sonnen sich im Erfolg.Damit sage ich Dir nichts, was Du nicht schon wüsstest. Nun gab es kürzlich eine schöne Ausnahme von dieser Regel. Die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit des Landes Berlin durfte den Applaus für ihre Bemühungen selbst entgegennehmen: Für die Einweihung eines Klos.

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Neustart 24.11.15

Lieber Ulrich,

aus der Literatur wissen wir, dass der Collie an sich äußerst gelehrig ist, seinen Menschen gefallen will und überhaupt ganz toll ist. Dina erfüllt diese ihrer Rasse nachgesagten Eigenschaften weitgehend, wenn auch nicht immer, wenn es ihre Chefs gerade wollen. „Sitz“ und „Platz“ sind kein Problem, an der Leine gehen auch nicht. Allerdings läuft sie noch lieber ohne Leine, was Mensch und Hund sehr viel angenehmer ist, zumal sie sich so gut wie nie weit entfernt.

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ZUM SCHREIEN

Nun ist sie da: Die Roboterwiege. Seit Menschenkinder geboren werden – und die Forschung fügt diesem Zeitraum in unregelmäßigen Abständen ein paar zehntausend Jahre hinzu – haben Eltern auf die Roboterwiege warten müssen, dürften sich ihre Erfinder gedacht haben. Sie kann nicht nur wiegende, sondern auch kreisende Bewegungen machen, Wellenbewegungen, sie kann auch eine Autofahrt simulieren. Wobei mit Letzterem den Neandertalern beispielsweise wenig gedient gewesen wäre.

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Hundebrief 05.11.15

Lieber Hansjürgen,

wagen wir einen Blick in die Zukunft. In die von Dina. Sie gehört einer Rasse an, die als sehr gelehrig gilt. So drängt sich die Frage auf: Werdet Ihr Dinas Fähigkeiten nutzen, sie Kunststücke zu lehren? Emma kann gar keine Kunststücke. Wir haben aber auch nie versucht, ihr welche beizubringen. Emma kann, wenn man sie nett bittet, die üblichen Hundedinger wie, Sitz, Platz, warte, komm und geh. Unsere Tochter hatte ihr mal beigebracht, ‚Pfötchen’ zu geben, hatte dann aber gemerkt, dass das Pfötchen häufig recht dreckig war, und verzichtet seitdem auf diese von Emma beherrschte, aber nicht wirklich als Kunststück zu bezeichnende Fähigkeit.

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CALL YOUR DOG!

In der Wochenendbeilage der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ habe ich gelesen, dass es in den USA ein Gerät zu kaufen gibt, das sich IC-Pooch nennt. Es handelt sich offenbar um ein in hundegerechter Höhe montiertes Smartphone, das mit einem Keksspender verbunden ist. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe (Pawlow lässt grüßen), so löst ein Anruf diesen Keksspender aus, ein Leckerli fällt in einen darunter stehenden Napf und der Anrufer bzw. die Anruferin können mit ihrem Hund kommunizieren: „Habe noch im Büro zu tun. Mach’ Dir schon mal ne Dose auf!“ Oder: „Bin gleich da. Nicht auf dem Teppich ablegen!“ Jetzt fehlt noch die App zur Übersetzung der Hundesprache und die virtuelle Mensch-Tier-Beziehung ist perfekt.

HR