Gut, dass Sie nicht gute Miene zu dieser bösen Rede machte. Ein Stück ehrliche Reaktion auf eine gefährliche, populistische Rede.
HR
Gut, dass Sie nicht gute Miene zu dieser bösen Rede machte. Ein Stück ehrliche Reaktion auf eine gefährliche, populistische Rede.
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Es geht schon los. Die ersten deutschen Kommentatoren erklären, warum Trump gut für Deutschland sein könnte. Republikaner wären in unserem, deutschen Sinne immer erfolgreicher gewesen: Eisenhower, Reagan, Bush Senior.
Selbst wenn das stimmt, Trump ist gar kein Republikaner, Trump ist Trump!
HR
Der russische Außenminister sagt: „Donald Trump will, dass jedes Land für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist. Das trifft sich mit unserem Ansatz.“ Das sehen die Ukrainer genauso.
HR
Donald Trump ist Geschäftsmann. Ein sehr erfolgreicher noch dazu. Selbst wenn mal eines seiner Geschäft schief ging – wie zum Beispiel das Spielerparadies Atlantic City – hatten naive Anleger das Nachsehen, nicht Donald Trump. Er wird also Amerika wie ein Geschäftsmann regieren – nein führen. Wie ein großes Warenhaus. Alle seine bisherigen Äußerungen zeigen das.
Wenn Meryl Streep Donald Trump wegen seiner Verächtlichmachung eines behinderten Journalisten kritisiert, behauptet er das sei eine Lüge und Meryl Streep die schlechteste Schauspielerin der Welt. Danach beschäftigt sich die Öffentlichkeit mit seiner Lüge und der Herabsetzung Meryl Streeps. So geht Trumpen.
Ein guter Freund hat mir den Roman „HOOL“ von Philipp Winkler empfohlen, der auch für den Deutschen Buchpreis nominiert war, ihn aber nicht bekommen hat.
Das Unwort des Jahres ist ‚Volksverräter’. Für die Führungsriege von VW ist das Unwort des Jahres ‚Dieselskandal’. Weil man Unwörter als zivilisierter Mensch nicht benutzt, hört man von der Führungsriege in Wolfsburg das Wort ‚Dieselskandal’ nicht. Man nennt es dort ‚Dieselthema’.
Es gibt Nachfragen zur Äußerung der Berliner Vorsitzenden der Linke. Wen hatte sie mit ihrem kraftvollen Ausspruch gemeint, Merkel oder Wagenknecht? Natürlich die Parteigenossin!
HR
‚Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den lässt er sonntags TATORT schau’n’. Das wurde zwar im TATORT vom 8.Januar nicht gesungen, aber gesungen wurde recht viel. Von einem sehr professionellen Chor deutsches Liedgut, schön und innig – Achtung Titel und Botschaft! ‚Kein schöner Land…’- stets in gefährlicher Nähe zum Völkischen.
Der Ton wird rauer. CDU-Generalsekretär Peter Tauber, zu dessen Berufsbeschreibung kräftiges Austeilen gehört, hat den Unterschied zwischen FDP-Chef Lindner und dem Brandenburger AfD-Vorsitzenden Gauland jetzt auf die Kleidung der Beiden reduziert: Gauland trage ein abgewetztes Tweed-Sakko, Lindner einen überteuerten Maßanzug. So geht demokratische Debattenkultur.