HOMELAND – BERLIN 2

Die Wirklichkeit ist viel banaler. Kein in letzter Minute zu verhindernder, ausgeklügelter Giftgasanschlag im U-Bahntunnel des Hauptbahnhofs. Keine Gruppe von Terroristen.  Einfach nur ein Mann mit einem Sattelschlepper und dem Willen Unschuldige zu töten.

HR

HOMELAND-BERLIN

Mit erheblicher Verspätung die 5. Staffel angesehen, schon aus Lokalpatriotismus. Natürlich ist es nicht so exotisch, wenn man die meisten Locations kennt, erkennt, zuordnet.

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ALLEIN UNTER AMERIKANERN

Gerade hat Tuvia Tenenbom in Berlin als Erster den Preis der „Jüdischen Rundschau“ für „ehrlichen Journalismus“ bekommen. Es wäre eine längere Abhandlung wert zu untersuchen, was der den Preis stiftende Herausgeber der Zeitung mit „ehrlichem“ Journalismus meint.

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BÜCHER

Unter den 100 lesenswertesten Büchern des Jahres, die in der New York Times aufgeführt sind, ist keines, das ich gelesen habe. Auch beim Blick in die Listen von FAZ oder SZ tun sich Abgründe der Unkenntnis auf. Das ist deprimierend, aber so schnell nicht zu ändern. Von den Büchern, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, kann ich zwei empfehlen:

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Tolerantes Deutschland

Am 1. Advent hatten wir einen jungen syrischen Flüchtling zu Gast. Seit über einem Jahr in Deutschland, anerkannt, eigene kleine Wohnung, täglich vier Stunden Deutschkurs, in Damaskus für LG Mobiltelefone repariert, Arbeitschancen hier – derzeit keine. Er erzählte u.a. die folgende Geschichte:

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Meinungsumfrage zur US-Wahl

Dan hat mich wieder mal abgepasst. Sie erinnern sich vielleicht: Dan Krause, mein Verschwörungstheoretiker. Ich dachte, er wird mich doch jetzt nicht in ein Gespräch über den neuen amerikanischen Präsidenten verwickeln. Falsch gehofft, genau das tat er.

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Brennende Akkus, Krähen über dem Kanzleramt

Heute Morgen hat Dan mich wieder mal abgepasst. Nicht Dan Brown, obwohl der gerade in der Stadt sein soll, um den neusten Verschwörungsthrillerfilm nach einem seiner Verschwörungsthrillerromane vorzustellen, sondern Dan Krause. Dan kenne ich noch aus der Schulzeit. Da nannten wir ihn allerdings Dani. Abkürzung von Daniel. Daniel hieß man zu meiner Schulzeit nicht, es sei denn mit dem Nachnamen Düsentrieb.

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Frauen schmücken ungemein

Der geschätzte Harald Martenstein, bekannt für kritisch klug Humorvolles, hat seine Glosse im TAGESSPIEGEL des vergangenen Sonntags (1.10.) der Sexsimusdebatte in der Berliner CDU gewidmet. Losgetreten wurde sie von einer jungen Parteiangehörigen, die sich mit zugegeben seltsamer zeitlicher Verzögerung über ihren Parteivorsitzenden Henkel beschwert hat, der sie öffentlich als ‚große süße Maus’ bezeichnete, nachdem er ihre kleine Tochter ‚kleine süße Maus’ genannt hatte.

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Opakontrolle

Letzte Woche habe ich meine gerade eingeschulte Enkelin nach der Schule abgeholt. Sie war mit ihrer Klasse auf dem Schulhof und begrüßte mich freudig. Die Lehrerin erklärte gerade ein Spiel. Meine Enkelin lief ins Klassenzimmer, holte ihren im Internet ausgesuchten und dann bei den Großeltern in Auftrag gegebenen Schulranzen und überreichte der Lehrerin eine Abholungsgeneralvollmacht der Eltern, auf der auch ich aufgeführt war.

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Freipinkler

Vor einer der super designten City-Toiletten stand ratlos eine Gruppe asiatischer Touristen, die entweder mit den Benutzungshinweisen nicht klarkam oder nicht die passenden Münzen parat hatte. Beobachtet wurden sie von einem Flaschensammler, der sich schließlich erbarmte. Mit leicht verständlichen Gesten wies er ihnen den Weg zum naheliegenden Park.

HR