Heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich ging über eine bunte Blumenwiese auf der ein tragbarer Fernseher stand. Davor Emma auf den Hinterpfoten sitzend und mit den Vorderpfoten vier Tennisbälle jonglierend. Auf dem Fernsehschirm war ein Hund zu sehen, der auf den Hinterpfoten saß und mit den Vorderpfoten vier Bälle jonglierte.
„Hundebank klassisch“
Hundetagebuch 19
Lieber Ulrich,
es geht los. Die Milchzähne fangen an auszufallen und wenn nicht ständig Knochen, Hölzchen oder sonstige benagbare Gegenstände zur Verfügung stehen, herrscht permanente Unruhe. Besonders beliebt sind auch Walnüsse, die minutenlang bearbeitet werden, bis sie endlich geknackt und ausgehöhlt sind.
Real existierendes Fernsehen
Es war einer dieser Samstagabende nach einem Tag in der Stadt. Zu bequem noch einmal das Haus zu verlassen, kein Roman der unbedingt gelesen werden musste. Nach der „Tagesschau“ einfach hängengeblieben an einem Fernsehfilm mit dem vielsagenden Titel „Das Leben ist ein Bauernhof“.
Hundetagebuch 18
Lieber Ulrich,
kaum wollte ich mit meinem Festtagsbericht beginnen, tauchte Mika neben dem Tisch auf, stürzte sich auf das Ladekabel des Laptop und vereitelte erst einmal alle Versuche, mich mit der Tastatur statt mit ihr zu beschäftigen. Inzwischen sitzt D. mit ihr auf dem Boden und „bespielt“ sie.
Hundetagebuch 17
Lieber Ulrich,
es ist kurz nach 19:00 Uhr und es herrscht beschauliche, geradezu vorweihnachtliche Ruhe. Unser Kater Tom hat sein Refugium auf dem Heizungskessel im Keller verlassen und wartet bei mir im Arbeitszimmer im 1. Stock, dass ich mich endlich in den Lesesessel setzt, damit er auf meinem Bauch trampeln kann. Unsere Katze Lucy hat, nach ausgiebigem Schlaf auf unserem weit von allen Hunden entfernten Bett, ihren abendlichen Gang durch die Gemeinde begonnen.
Warnung!
Falls Sie nicht von den Stimmen prominenter deutscher Schauspieler und Schauspielerinnen, weniger prominenter lokaler TV-Personalities, Sängern und Sängerinnen (und wem sonst noch) belästigt werden wollen, meiden Sie die U-Bahnlinie 2.
18 Millionen Haushalte ohne Handball-WM
stellt ein Sportjournalist des Berliner ‚Tagesspiegels’ vom 21.01. in einem Artikel auf der Medienseite des Blattes erbittert fest.
Gemeint ist damit, dass die Öffentlich-Rechtlichen Sender es nicht gebacken kriegen, ein paar unwichtige Sendungen aus dem Programm zu kicken, um ein mögliches Weltklassespiel der deutschen Handballer im Katarischen Doha live zu übertragen.
„Sehn se das ist Berlin…“ 2
Während der Bezirk Zehlendorf das Hundeverbot für den Schlachtensee beschlossen hat, hat der Berliner Senat eine Nulltoleranz für Drogen im Görlitzerpark in Kreuzberg und im Umfeld von Schulen, Kitas und anderen schützenwerten Einrichtungen verkündet. Überall sonst darf die kiffende Gemeinde, darunter nicht wenige Touristen aus aller Welt, 15 Gramm Marihuana für den sogenannten Eigenbedarf bei sich tragen.
Hundetagebuch 16
Lieber Hansjürgen,
Deine letzten beiden Tagebuchsendungen waren tröstend und informativ zugleich. Ich beginne mit dem Tröstenden: Nein, auch Emma ist noch nicht stubenrein. Ähnlich, wie Du es beschreibst, versuche ich, durch genaue Beobachtung den ‚Pisel – bzw. Ablegewunsch‘ an Emmas Verhalten zu erkennen. Beim Ersteren gelingt es mir fast immer. Allerdings nur Millisekunden vor der Verrichtung. Da habe ich Hoffnung, mich in absehbarer Zeit noch zu verbessern.
