Selbstverschuldete Unmündigkeit

Heute wurde mir einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, bei Zeitungsartikeln auf Dinge zu achten, die vordergründig gar nicht Thema des Autors sind. Es geht im besagten Artikel um ein Projekt, Paketempfängern den Weg zur Post zu ersparen, wenn sie bei der Anlieferung durch den Paketdienst nicht zu Hause sind, obwohl sie zu Hause sind.

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Rechtsseitiger Kryptorchismus

Die „Lügenpresse“ – in diesem Fall die den Tatsachen nicht immer gerecht werdende „Bild“ – hat wieder zugeschlagen: „Hitler hatte nur einen Hoden!“ lautete am Samstag die Schlagzeile. Im Jahr 1923 hat es Amtsarzt Dr. Josef Brinsteiner bei der Aufnahme Hitlers in die Haftanstalt Landsberg festgestellt.

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SUCHER GESUCHT

Das LAGESO (Landesamt für Gesundheit und Soziales) der Stadt Berlin sucht Sucher.

Qualifikation: Der Sucher sollte lesen und die Farbe Gelb von anderen Farben unterscheiden können. Er sollte körperlich in gutem Zustand und gut zu Fuß sein, längere Zeit in gebückter Haltung arbeiten können, dabei frei von Staubalergieen. Der Sucher muss ein ausgeglichenes Temperament haben. Bewerber mit zum Suchen geeigneten Tieren, etwa Suchhunden aller Art (z.B. Lawinenhunde, Drogenhunde) , Brillenschlangen oder Trüffelschweinen werden bevorzugt. Die genannten Begleittiere müssen nicht lesen können, können sie es dennoch ist es hilfreich. Der Bewerber sollte eine Ausbildung in erster Hilfe haben.

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Spannung in der ARD

Nichts ist spannender…“ steht auf der Einladungskarte. Aha, denke ich, eine neue Krimireihe im Ersten. Dann klappe ich die Karte auf und lese: „…als die Wirklichkeit.“ Ja, wenn das so ist, liebe ARD, warum lief dann am ersten „Jauch freien“ Sonntag nach dem „Tatort“ um 20:15 gleich noch ein „Tatort“ und keines der „dokumentarischen Highlights“ die im Februar im Umfeld der Berlinale präsentiert werden sollen? Warum gab es nicht einmal die „Tagesthemen“ als dokumentarischen Alltag? Warum kam „ttt“ noch später als sonst?

Nichts ist ernüchternder als eine Einladungskarte!

hr

Filmtipp

Passend zur aktuellen Diskussion über Religion, Toleranz, Kulturkampf kommt eine Satire des belgischen Regisseurs Jaco van Dormael:

Das brandneue Testament“

Nur so viel: Gott lebt mit Frau und Tochter in Brüssel und sitzt am PC.

EIN RÜCKSICHTSVOLLER MENSCH

Der Mann, der an einem Spätnachmittag die Tierhandlung betrat war im Rentenalter, freundlich, unauffällig gekleidet, nichts an ihm schien ungewöhnlich.
Allerdings war er, was seinen Wunsch nach einem Tier betraf äußerst unentschlossen: ob er nach einem Säugetier Ausschau halten sollte, nach einem Vogel, einem Fisch, einem Lurch oder einem Insekt, er konnte es nicht sofort sagen.
Das alles gab es in der Tierhandlung in großer Auswahl.

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DIE KINDERSCHUTZKONFERENZ

Eine lustige Szene

Personen :
Das Kind
Herr Krämer

Das Kind: Herr Krämer, Sie machen eine Konferenz, damit weniger Kinder in den    Brunnen fallen. Denn auf der ganzen Welt fallen ja immer mehr Kinder in den Brunnen.

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30.11.2015

Lieber Ulrich,

die Geschichte mit dem WC für alle Geschlechter hatte ich auch gelesen. Wenn ich Deinem Gedankengang folge, könnte das Land Berlin erhebliche Einsparungen erreichen, wenn grundsätzlich nur noch eine Toilette für alle Geschlechter vorgehalten würde. Schon allein die geringeren Putzkosten! Außerdem ließen sich die vielen defekten Schultoiletten einfacher sanieren, denn es wäre ja dann nur noch die Hälfte.

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ZUM SCHREIEN

Nun ist sie da: Die Roboterwiege. Seit Menschenkinder geboren werden – und die Forschung fügt diesem Zeitraum in unregelmäßigen Abständen ein paar zehntausend Jahre hinzu – haben Eltern auf die Roboterwiege warten müssen, dürften sich ihre Erfinder gedacht haben. Sie kann nicht nur wiegende, sondern auch kreisende Bewegungen machen, Wellenbewegungen, sie kann auch eine Autofahrt simulieren. Wobei mit Letzterem den Neandertalern beispielsweise wenig gedient gewesen wäre.

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