Hundetagebuch 38

Lieber Ulrich,

heute ist Mika zum ersten Mal im offenen Cabriolet gefahren (worden). Sie war nicht besonders beeindruckt. Hat sich sofort von der Rückbank, wo sie sonst auf ihrer Decke liegt, nach vorne vor den Beifahrersitz begeben und nur gelegentlich die Schnauze nach oben gerichtet. Lediglich das sich öffnende Dach hat sie beeindruckt. Da Hunde angeblich zugempfindlich sind, müsste ich ihr ja auf der Rückbank ohnehin eine Mütze aufsetzen und einen Schal umbinden.

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Hundetagebuch 37

Lieber Hansjürgen,

Wir setzen uns morgen vormittag in ein Flugzeug nach Lissabon. Ich hoffe, dass wir gutes Wetter haben, was nicht ausgemacht ist. Meine diesbezüglichen Beobachtungen der Wetterkarte der vergangenen Tage verheißen nichts Gutes. Lissabon ist wie jede Großstadt bei Regen ziemlich unwirtlich. Vor zwölf Jahren war ich schon einmal in Lissabon, sogar im Mai, und es schüttete an manchen Tagen unvorstellbare Atlantiktiefregenmengen auf die Stadt herunter.

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Hundetagebuch 36

Lieber Hansjürgen,

‚Das klingt nach Diebstahl !‘ Mit diesen Worten sprang eine unserer Töchter heute morgen vom Frühstückstisch auf, um Emma zu folgen. Sie meinte damit das hurtige Klappern der Hundekrallen auf dem Parkettboden, mit dem Emma das Berliner Zimmer verlassen hatte. Sonst bewegt sie sich nach ihrer Morgenmahlzeit eher träge zu ihrer Decke und gönnt sich dort eine Verdauungspause.

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Licht für 200 Jahre

An einer Wand meiner Wohnung spendet, eine hübsche Leuchtröhre warmes Licht. Kein kaltes Neon. Genauer spendete, weil sie nach fast 20 Jahren für immer erloschen ist. Das darf eine Leuchtröhre, zumal sie nur selten leuchten musste, und wenn, dann vornehmlich in der dunklen Jahreszeit. Es galt Ersatz zu beschaffen.

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HERZLICH WILLKOMMEN

Sie kamen aus dem Senegal, aus Burkina Faso und Mali. Andere kamen den beschwerlichen Weg über Äthiopien, den Sudan. Sie machten in der Türkei, in Istanbul eine Pause. Sie waren entkräfteten, aber es half nichts. Sie mussten weiter.

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Hundetagebuch 35

Lieber Ulrich,

die von Dir eindeutig parteiisch geschilderte Alternative „Bahn oder PKW“ beschäftigt uns im Moment noch nicht, da sich familiäre Zugreisen nach Hessen schon wegen des nötigen Umsteigens und der langen Dauer weniger anbieten. Was mich allerdings beschäftigt, ist die erste S-Bahn-Fahrt.

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Hundetagebuch 34

Lieber Hansjürgen,

Dein Bericht über die Reise mit Mika hat uns ermutigt, bei unser nächsten Reise zur Restfamilie in Hamburg Emma nicht ins Hundehotel zu geben, sondern sie mitzunehmen. Allerdings werden wir kaum so ideale Bedingungen antreffen wie Ihr. Ein Hundetrainerkongress im Hotel ist ja beinahe so etwas wir sechs Richtige mit Zusatzzahl.

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LESERBRIEF ZUM BLOGBEITRAG HOLLÄNDER SIND DIE GRÖSSTEN

Ich habe gestern zum ersten Mal in Ihren Blog HUNDUNDWELT geschaut und bin dabei auf den Beitrag ‚Holländer sind die Größten’ von UdM gestoßen. Mir ist rätselhaft, was der Autor mit seinem Beitrag sagen wollte. Er bezieht sich offenbar auf einen Artikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG vom 8.4.15 in dem es um ein bisher ungeklärtes Wachstum holländischer Männer seit 1935 geht. UdM zieht aus diesem Beitrag eigene Schlüsse, wobei er die dort genannten Fakten auf geradezu skandalöse Weise verzerrt und missinterpretiert. UdM behauptet, holländische Männer seien 20 Zentimeter größer als Weltdurchschnitt. Nichts dergleichen wird in dem Artikel behauptet.

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